Skeptiker sind überzeugt

Pressemitteilung Haller Tagblatt 11.6.2010:

Haller Firmen werten erste Auflage der „Packaging Valley Days“ als großen Erfolg

Die ersten „Packaging Valley Days“ in Schwäbisch Hall sind nach zwei Tagen zu Ende gegangen. Von allen Seiten gibt es positive Stimmen. RAINER GRILL Schwäbisch Hall. Uwe Herold, Geschäftsführer von E+K Sortiersysteme (Kirchberg), lobt die Vorzüge der zweitägigen Veranstaltung: „Bei Messen habe ich keinen so langen Kontakt zu meinen Kunden.“ Sein 65 Mann großer Betrieb ist zu 90 Prozent Zulieferer für Maschinenbauer.

Der Haller Geschäftsführer Rainer Feuchter (S.F. Vision, Kugler, PPS) bezeichnet den ersten Tag als „durchwachsen“, da sehr viele Zulieferer unterwegs gewesen seien. Nach dem Event auf dem Einkorn mit Ballonglühen und Feuershow sowie Live-Musik und den gestrigen Firmenbesuchen hat er seine Meinung geändert: „Ich hatte viele interessante und gute Gespräche mit Kunden.“ Diese kündigten ihm gegenüber an, dass bei einer Wiederholung mehr Mitarbeiter nach Hall entsandt werden sollen – wegen der gehaltvollen Fachvorträge sowie wegen der Offenheit und der Vielseitigkeit der ausstellenden Packaging Valley-Mitglieder. Geschäftsführer Uwe Deckert (Rudolf Deckert GmbH, Hall) outet sich als Skeptiker der Veranstaltung. Er hatte im Vorfeld Zweifel, ob genügend Kunden den Weg nach Hall auf sich nehmen werden. „Das Budget dafür ist nicht mehr so hoch wie vor einem Jahrzehnt – Unternehmensbesuche sind immer schwieriger in den Firmen zu verkaufen“. Die Besucherzahl hat ihn eines Besseren belehrt. Zudem: „Wir haben sogar zwei konkrete Anfragen für Projekte bekommen – und zwar von neuen Kunden.“

Auch Pressesprecherin Sabine Gauger (Optima Gruppe, Hall) spricht von konkreten Projekten, die gestern besprochen worden seien. Das Interesse seitens der Gäste sei so groß gewesen, dass diese nach einem Gastvortrag von „Servo Tech“ (Langenburg) in der Optima noch eine halbe Stunde Fragen diskutiert hatten – „trotz der Hitze“. Vom Abendprogramm ganz zu schweigen: „Libanesen, Amerikaner und Japaner sind total begeistert.“ Ein US-Kunde der Optima will die deutschen Profimusikerinnen („All Girls Band“), die mit der amerikanischen Sängerin Janie Dickson den Einkorn rockten, zu einem Firmenevent in die Staaten einfliegen. Geschäftsführer Bernd Hansen (Kocher-Plastik/Rommelag, Sulzbach-Laufen), der auch Vorsitzender Vereins „Packaging Valley Germany“ ist, sieht seine Erwartungen an die Veranstaltung klar übertroffen. In seinen Unternehmen gab es ebenfalls erfolgversprechende Neukundenkontakte. Wobei der Abend auf dem Einkorn auch sehr wichtig war: „Gerade dort wurde offen miteinander geredet, wurden Fragen gestellt, die vor Zuhörern nicht kommen.“ Die Vorträge, bei denen es „steif“ zugeht, seien ebenso wichtig, wie der lockere persönliche Kontakt. „Alle, mit denen ich noch bis halb zwei Uhr auf dem Einkorn geredet habe, waren maßlos begeistert.“ Für Hansen gibt es „eine Tendenz zur Wiederholung“ in einem oder zwei Jahren. Sabine Gauger hält aus Sicht der Optima Gruppe auch eine Neuauflage für sinnvoll. Sie weist allerdings darauf hin, dass es letztlich eine demokratische Entscheidung im Verein geben werde. Gauger erinnert an den „wahnsinnigen Aufwand, der hart an der Grenze dessen ist, was ein Verein leisten kann“

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