Packaging Valley Verpackungsmaschinentag 2026
Datum: 22.10.2026 - 22.10.2026
Ort: Oppenweiler, Deutschland
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Medienpartner |
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Sponsor |
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Effizientes Softwareengineering im Verpackungsmaschinenbau - und der Beitrag von KI
Software wird zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor im Verpackungsmaschinenbau. Moderne Engineering-Ansätze, neue Programmiersprachen und innovative Softwaretools eröffnen erhebliche Potenziale: von effizienter Entwicklung, motivierten Programmierern, leistungsfähigen Maschinen, schnellerer Time-to-Market bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.
Gleichzeitig stellt sich für viele Unternehmen die Fragen, welche Softwaretechnologien heute relevant sind, wo deren Grenzen und Potenziale liegen, welche Rolle KI spielt, welche Entwicklungen zu erwarten sind und wie man frühzeitig von diesen partizipieren kann.
Der Verpackungsmaschinentag 2026 gibt darauf fundierte Antworten.
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Modernes Softwareengineering für Automatisierungs- und Steuerungssysteme: Aktuelle Methoden, Architekturen und Tools; Trends in Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen
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Konkrete Potenziale für den Maschinenbau: Effizienzgewinne im Engineering; Skalierbarkeit, Wartbarkeit und Time-to-Market
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Der realistische Einsatz von KI im Softwareengineering: Unterstützung entlang des Entwicklungsprozesses; Praxisnahe Beispiele und zukünftige Perspektiven
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Chancen und Grenzen: Was funktioniert heute bereits – und was (noch) nicht?; Kritische Einordnung aktueller Hype-Themen
Zielgruppen
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Entwicklungsleitende und Verantwortliche (Elektro-)Konstruktion Verpackungsmaschinenbau
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Verantwortliche Softwareentwicklung / Digitalisierung / Automatisierung Verpackungsmaschinenbau
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CTOs und technische Geschäftsführer von Maschinenbauern und Engineering Dienstleistern
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Softwareverantwortliche und Produkt-Manager Software bei Automatisierungs- und Steuerungsanbietern
Termin
Do., 22.10.2026
09:00 – 17:00 Uhr
(Bonus für Frühaufsteher: 08:00 - 09:00 Uhr Führung und Einblicke in den Kundenerlebnisraum GreenXperience bei Murrelektronik GmbH)
Location
Murrelektronik GmbH
Grabenstraße 29
71570 Oppenweiler
Kosten
Nichtmitglieder: 249 € zzgl. MwSt.
Teilnehmende aus Mitgliedsunternehmen: 99 € zzgl. MwSt.
Anmeldung: Zum Ticketshop
Warum sich der Besuch des Verpackungsmaschinentags für Sie lohnt
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Softwareengineering als Erfolgsfaktor
Erleben Sie, wie die Potenziale beim Softwareengineering im Verpackungsmaschinenbau ausgeschöpft werden können
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Top Speaker & Best Practices
Inspirierende und praxisbezogene Keynotes von ausgewiesenen Experten
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Softwareengineering umfassend gedacht
Aktuelles Wissen aus verschiedenen Bereichen des Life-Cycle von Verpackungsmaschinen
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Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette
Austausch mit Expertinnen und Experten aus der Branche
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Impulse für Ihre Engineering Strategie
Konkrete Ansätze für eine Engineering Strategie und deren Umsetzung
Agenda
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Uhrzeit |
Topic |
Referent:in |
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09:00 – 09:30 Uhr |
Registrierung und Ankommen |
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09:30 – 09:45 Uhr |
Begrüßung |
Martin Buchwitz Geschäftsführer Packaging Valley Germany e. V.
Dr. Ulrich Viethen Murrelektronik GmbH
Philip Bittermann Chefredakteur neue verpackung
Frank Nolte Chefredakteur SPS-Magazin |
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09:45 – 10:30 Uhr |
Das Ende manueller Softwareerstellung Wie generative KI Softwareengineering, Migration und Maschinenapplikationen im Verpackungsmaschinenbau verändert |
Dr. Hans Egermeier |
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10:30 – 11:00 Uhr |
KI in der Softwareentwicklung |
Dr. Julian Feinauer
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11:00 – 11:15 Uhr |
Coffee Break |
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11:15 – 11:45 Uhr |
Software ist Wettbewerbsfaktor – aber auch Angriffsfläche. Wie schützen Sie Ihre vernetzten Maschinen vor Cyberbedrohungen?
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Manuel Rüger
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11:45 – 12:15 Uhr |
AI-powered Engineering in Machine Automation |
Aaron Windmüller
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12:15 – 13:00 Uhr |
Lunch |
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13:00 – 14:00 Uhr |
Workshops 3 x 20 Minuten |
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14:00 – 14:30 Uhr |
Chancen und Risiken von KI im industriellen Einsatz |
Michael Messerschmidt Dr. Eberhard Ritzhaupt-Kleissl
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14:30 – 15:00 Uhr |
Make AND Partner: Make or Buy war gestern — wie Verpackungshersteller mit Software-Partnern schneller innovieren |
Ronja Weishaupt Stefan Weichand
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14:45 – 15:15 Uhr |
Coffee Break |
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15:15 – 15:45 |
Qualität im Agent Based Engineering Generative KI verändert die Spielregeln in der Softwareentwicklung - was bedeutet das für agile Prozesse und das Systems Engineering? |
Jonas Fischer |
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15:30 – 16:15 Uhr |
Diskusionsrunde |
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16:15 – 16:30 Uhr |
Fazit und Abschluss der Veranstaltung |
Martin Buchwitz, Philip Bittermann, Frank Nolte |
Moderation
Philip Bittermann (neue verpackung)
Philip Bittermann interessiert sich seit jeher für Technik, Naturwissenschaften und das Schreiben – auch wenn er sich mit dem Duden anfangs nicht immer einig war. Familie und Freunde waren sich früh sicher, dass er im Journalismus landen würde – und behielten recht. Nach seiner ersten Station beim Anlagenbau-Magazin CHEMIE TECHNIK wechselte er zur neuen verpackung, wo er sich vor allem mit Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung beschäftigt. Seit September 2025 ist er zudem Chefredakteur von Automation NEXT.
Frank Nolte (SPS-Magazin)
Frank Nolte ist Chefredakteur des SPS-Magazins und ein ausgewiesener Kenner der Automatisierungstechnik. Nach seinem Studium der Automatisierungstechnik zum Dipl.-Ing. Elektrotechnik an der FH Soest, arbeitet er seit Januar 1998 als Redakteur für verschiedene Fachzeitschriften in diesem Bereich. Seit Juni 2023 bringt er seine technische Expertise und langjährige journalistische Erfahrung beim SPS-Magazin ein. Mit seinem praxisnahen Blick verbindet er technisches Verständnis mit der Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen, Trends und Lösungen der industriellen Automation verständlich und fundiert aufzubereiten. Neben seinen technischen Vorlieben u.a. für IO-Link, SPS-Programmierung und dezentrale Automation, ist er für seine klaren, direkten Worte sowie seine Leidenschaft für American Football und Reisen - vor allem nach Thailand - bekannt.
Martin Buchwitz (Packaging Valley Germany e. V.)
Martin Buchwitz: Verheiratet, 4 tolle erwachsene Kinder und zwei Enkel. Studium zum Dipl.- Ing. (FH) Elektronik an der Hochschule Heilbronn. Applikation, Vertrieb und Marketingleitung bei einem deutschen Automatisierungsanbieter, dreieinhalb Jahre als Chefredakteur beim SPS-Magazin und ein Jahr als stv. Chefredakteur bei der Fachzeitschrift inspect. Seit Okt. 2019 Geschäftsführer Packaging Valley Germany e. V. Liebt seine Familie, angebissene Äpfel, Gitarren und Bücher und interessiert sich für Führung, Wirtschaft, Gesellschaft, Theologie, Apologetik, Politik und Sport.
Referenten
Dr.-Ing. Hans Egermeier ist Gründer und Geschäftsführer der talsen team GmbH. Er studierte Allgemeinen Maschinenbau und promovierte im Fachbereich Produktionstechnik an der Technischen Universität München (TUM). 2009 übernahm er die Leitung der Business Unit Automation Software bei B&R. Seit 2017 berät und unterstützt er mit der talsen team GmbH Industrieunternehmen in agiler Softwareentwicklung und im effektiven Einsatz von KI. In praxisnahen Vorträgen und Workshops macht er komplexe KI-Themen verständlich und zeigt, wie Unternehmen generative KI, Prompt Engineering und professionelle Entwicklungspraktiken produktiv verbinden können.
Dr. Julian Feinauer
Head of Data Services bei Murrelektronik und Gründer/Geschäftsführer der pragmatic minds GmbH. Der promovierte Mathematiker und langjährige Open-Source-Entwickler zeigt aus der Praxis, wie KI die Softwareentwicklung heute konkret verändert.
Manuel Rüger ist Technischer Geschäftsführer der ATIO GmbH sowie Gründer und Geschäftsführer der Rüger-IT. Er ist spezialisiert auf IT-Infrastruktur, IT-Sicherheit und Projektmanagement.
Aaron Windmüller ist Wirtschaftsingenieur und kommt ursprünglich aus dem Maschinenbau. Seine berufliche Laufbahn führte ihn vom Start-up für Wearables über einen Anbieter von dezentraler Installationstechnik bis hin zur CODESYS Group. Seine Leidenschaft ist es, gemeinsam mit Kunden und Partnern innovative Technologien in konkrete Mehrwerte zu verwandeln. Mit einem starken Netzwerk und den Lösungen von CODESYS möchte er komplexen Herausforderungen begegnen und nachhaltige, effiziente Automatisierungslösungen realisieren. Er taucht gerne an Korallenriffen, versucht, im Hobby Eishockey-Pucks zu fangen, oder kümmert sich um seine selbstständige Frau und seine einjährige Tochter.
Michael Messerschmidt ist im Business Development & Vertrieb für Pharma- und Verpackungstechnik bei HEITEC AG tätig. Seit über 25 Jahren gestaltet er Automatisierungs- und Digitalisierungsprojekte in regulierten Produktionsumgebungen. Sein Fokus liegt auf innovativen Software- und Technologielösungen, strategischen Partnerschaften sowie der erfolgreichen Positionierung neuer Geschäftsmodelle in der Pharmaindustrie.
Dr. Eberhard Ritzhaupt-Kleissl ist als Bereichsleiter Digitalisierung bei der HEITEC AG zuständig für die digitale Transformation bei Kunden und Partnern im Bezug auf Digitales Engineering, Smart Factory und Industrie 4.0. Seine Expertise umfasst die Entwicklung und Implementierung innovativer digitaler Lösungen. Unter seiner Führung hat HEITEC das Portfolio erweitert und ausgebaut und wegweisende Projekte wie den "Digitalen Schatten" und den "HEITEC Battery Pass" vorangetrieben. Diese Initiativen helfen Unternehmen, ihre Anlagen zu optimieren, EU-Vorgaben zu erfüllen und den gesamten Lebenszyklus von Produkten digital abzubilden; vom virtuellen Modell bis zum laufenden Betrieb.
Dr. Ritzhaupt-Kleissl vertritt die Überzeugung, dass "Digitalisierung Pflicht, keine Kür" ist, um nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und messbare Mehrwerte für Kunden zu schaffen.
Ronja Weishaupt ist Agile Team Lead im Track & Trace Team bei Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG. Sie vereint die Rollen von Scrum Master und disziplinarischer Führungskraft und begleitet ihr Team dabei, moderne Softwarelösungen für die pharmazeutische Verpackungsindustrie zu entwickeln. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Mensch, Prozess und Technologie.
Stefan Weichand ist Senior Business Development Manager bei der generic.de software technologies AG. In dieser Rolle identifiziert und entwickelt er strategische Wachstumsfelder und begleitet Geschäftspartner bei der digitalen Transformation. Mit fundiertem Marktverständnis und einem Schwerpunkt auf Zukunfts-Technologien wie Künstlicher Intelligenz schlägt er die Brücke zwischen komplexen Kundenanforderungen, technischer Machbarkeit und nachhaltigem geschäftlichem Mehrwert.
Jonas Fischer studierte Maschinenbau an der TU München und war bereits während des Studiums bei der ITQ GmbH tätig, wo er einen Industrie-4.0-Demonstrator entwickelte. 2016 baute er den ITQ-Engineering-Standort auf Gran Canaria auf und organisierte zahlreiche Makeathons – unter anderem in Partnerschaft mit dem Packaging Valley und Murrelektronik. Seit 2018 arbeitet er als Systems Engineer in verschiedenen Industrie- und Forschungsprojekten mit Fokus auf Digitalem Zwilling und Testing.
Keynotes
Das Ende manueller Softwareerstellung - Wie generative KI Softwareengineering, Migration und Maschinenapplikationen im Verpackungsmaschinenbau verändert (talsen team GmbH)
Wie haben sich Tools, Plattformen und Programmiersprachen im Softwareengineering in den letzten 20 Jahren gewandelt? Diese Entwicklung zeigt, wie jede Technologiewelle die Art der Softwareerstellung verändert hat – und führt direkt zur aktuellen Zäsur: Generative KI verändert Softwareengineering grundlegend: Nicht mehr nur das Schreiben von Code steht im Mittelpunkt, sondern die klare Formulierung von Zielen, Anforderungen, Architektur und Qualitätskriterien. Dr.-Ing. Hans Egermeier zeigt in seiner Keynote, wie KI-Agenten industrielle Softwareentwicklung beschleunigen, bestehende Anwendungen per natürlichsprachlichem Auftrag erweitern und bei komplexen Migrationsaufgaben unterstützen können. An einem praxisnahen Beispiel aus der HMI- und Visualisierungswelt wird deutlich, warum offene, transparente Systemschnittstellen und lernfähige Entwicklungsumgebungen künftig zu entscheidenden Wettbewerbskriterien im Maschinen- und Anlagenbau werden.
KI in der Softwareentwicklung (Murrelektronik GmbH)
KI verändert die Softwareentwicklung Schneller und tiefgreifender als jede Technologie zuvor. Aus Autovervollständigung sind agentische Assistenten geworden, die ganze Aufgaben eigenständig bearbeiten. Gerade im Maschinen- und Anlagenbau trifft dieser Wandel auf besondere Rahmenbedingungen: gewachsene Codebasen in SPS- und Steuerungsumgebungen, hohe Anforderungen an Sicherheit und Determinismus, langlebige Systeme und die enge Verzahnung vojn Software mit Hardware. Wie und wo lässt sich KI hier sinnvoll einsetzen, vom Klassischen Applikationscode bis zur Steuerungsebene? Wo hilft sie bei Integration, Datenzugriff und Anbindung von Maschinen und Anlagen und wo bleibt der Mensch das Maß der Dinge?
Dieser Vortrag zeigt aus der Praxis was heute schon funktioniert, welchen Einfluss KI auf Entwicklungsprozesse hat und wo aktuell die Grenzen liegen für den Einsatz von KI in der Softwareentwicklung.
Software ist Wettbewerbsfaktor – aber auch Angriffsfläche. Wie schützen Sie Ihre vernetzten Maschinen vor Cyberbedrohungen? (ATIO GmbH)
Vernetzte Maschinen, Remote-Wartung und cloud-basierte Dienste schaffen erhebliche Mehrwerte – aber auch neue Angriffsflächen. OT-Umgebungen (Operational Technology) wurden ursprünglich für Verfügbarkeit und funktionale Sicherheit ausgelegt, nicht für Cybersicherheit. Mit zunehmender Vernetzung wird diese Lücke zum Unternehmensrisiko. Dieser Vortrag zeigt praxisnah, wie Maschinenbauer OT-Cybersicherheit bereits im Engineering-Prozess berücksichtigen können – und welche Rolle KI dabei als Verteidiger und als Angreifer spielt.
- OT-Security by Design: Sicherheit als fester Bestandteil des Software-Engineering–Prozesses
- Bedrohungslandschaft OT: Ransomware, Supply-Chain-Angriffe und Remote-Access-Missbrauch
- Netzwerksegmentierung, OPC-UA-Sicherheit und sichere Remote-Zugänge in der Praxis
- KI in der OT-Security: Anomalieerkennung auf Maschinennetzwerken und KI-gestützte Angriffe
AI-powered Engineering in Machine Automation
Künstliche Intelligenz revolutioniert gerade die IT – doch was kann KI in der OT? (CODESYS Group)
KI und insbesondere die Sprachmodelle (LLMs) sind für Anwendungen geschaffen, die auf Metadaten in Textform beruhen. Programmiersprachen bieten somit beste Voraussetzungen, um KI wertschöpfend einzusetzen. Ein Teil der IEC-Sprachen zur Programmierung von Maschinen steht ebenfalls in Textform zur Verfügung, auch wenn OT-Metadaten nicht ganz so zugänglich sind wie in der IT. Daher ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass die IT-Revolution auch in der OT Einzug hält. Wie Sie sich darauf vorbereiten und was schon heute mithilfe von KI möglich ist, möchten wir Ihnen gerne live präsentieren.
Chancen und Risiken von KI im industriellen Einsatz (HEITEC AG)
KI verändert die Softwareentwicklung für Automatisierungs- und Steuerungssysteme grundlegend. Doch wer definiert den Rahmen, innerhalb dessen KI agiert und was passiert, wenn dieser Rahmen fehlt? Im Vortrag der HEITEC AG erläutern wir, wie Styleguides und Coderichtlinien als verbindliche Leitplanken für KI-gestützte Entwicklung funktionieren und welche konkreten Risiken für Maschinenqualität, Wartbarkeit und Time-to-Market entstehen, wenn diese fehlen.
Ein besonderer Fokus liegt auf einem hochaktuellen Anwendungsfall für den Verpackungsmaschinenbau: der automatischen Erstellung Digitaler Zwillinge auf Basis von CAD- und SPS-Daten unterstützt durch Large Language Models (LLMs). Welche Effizienzpotenziale sind realistisch erreichbar? Und welche Risiken gilt es auf dem Weg dorthin zu managen?
Make AND Partner: Make or Buy war gestern — wie Verpackungshersteller mit Software-Partnern schneller innovieren (generic und Uhlmann)
Uhlmann ist digitaler Pionier — von Track & Trace für die lückenlose Rückverfolgbarkeit pharmazeutischer Produkte bis hin zu KI-gestützten Assistenzsystemen. Doch während die eigenen Teams mit wichtigen Innovationen betraut werden, nehmen Wartung, Regulatorik und Qualitätsanforderungen zu. Uhlmann und generic.de zeigen an der Pexcite Track & Trace Plattform, wie die Zusammenarbeit von Verpackungsmaschinenhersteller und Software-Partner mit Clean Code Experten neue Kräfte in der eigenen Softwareabteilung freisetzt. Ein Erfahrungsbericht über 8 Jahre Partnerschaft.
Qualität im Agent Based Engineering: Generative KI verändert die Spielregeln in der Softwareentwicklung - was bedeutet das für agile Prozesse und das Systems Engineering? (ITQ GmbH)
Agenten schreiben Code schneller, als Menschen ihn prüfen können – und genau da liegt das Problem. Nicht die Implementierung ist der Engpass, sondern der Nachweis, dass das Erzeugte korrekt, wartbar und spezifikationstreu ist. Agenten lassen sich über den gesamten Entwicklungsprozess einsetzen – von der Spezifikation über das Systemdesign bis zur Implementierung. Entscheidend ist, Qualität nicht erst am Ende zu prüfen, sondern früh abzusichern: Shift Left. Dieser Vortrag zeigt am Beispiel einer Demonstrator-Fabrik, wie ein sauberer Software-Entwicklungsprozess im Agent Based Engineering aussieht. Kern ist die Entwicklungsmethodik eines Agent-Based Quality Gate, das Entwicklungsartefakte in jeder Phase validiert – bevor Fehler sich fortpflanzen und schließlich mit der Software ausgeliefert werden. Damit verschiebt sich die Ingenieursleistung von der Implementierung hin zur Definition von Funktionen, Qualitätskriterien und zur Absicherung der Pipeline. Der Vortrag demonstriert konkret, wie sich dieses Prinzip umsetzen lässt: Qualität wird nicht am Ende geprüft, sondern strukturell in jeder Phase des agentengetriebenen Prozesses verankert.
Unternehmen
Die talsen team GmbH mit Sitz in Freilassing ist seit 2017 Software- und KI-Lösungs- sowie Entwicklungspartner für Industrieunternehmen. Das Team hat über 150 erfolgreiche Projekte mit mehr als 50 Industriekunden umgesetzt und verbindet Beratung, KI-Strategie, Training und agile Full-Stack-Entwicklung. Das Leistungsspektrum reicht von Embedded Systemen über Cloud-Native-, Desktop- und Mobile-Anwendungen bis hin zu agentischen KI-Anwendungen inklusive DevOps, Deployment und Rollout. Ergänzend bietet talsen team Schulungen zu effizientem KI-Einsatz, Prompt Engineering und professionellen Softwareentwicklungstechniken wie testgetriebener Entwicklung.
Murrelektronik GmbH ist ein international tätiges Unternehmen für Automatisierungstechnik mit dem Schwerpunkt auf dezentralen Installations- und Vernetzungslösungen. Seit über 50 Jahren entwickelt das Unternehmen Systeme, die Signale, Daten und Energie effizient vom Sensor bis in die Cloud verbinden. Das Portfolio umfasst modulare I/O-Systeme, Stromversorgungen, Netzwerklösungen sowie das Vario-X-System, eine flexible Plug & Play-Lösung für schnelle, skalierbare Automatisierung. Ergänzend bietet Murrelektronik digitale Services, die Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Maschinen und Anlagen unterstützen. Mit Hauptsitz in Oppenweiler bei Stuttgart, rund 3.000 Mitarbeitenden in über 50 Ländern sowie globalen Produktions- und Logistikstandorten ist Murrelektronik nah an seinen Kunden und unterstützt diese bei der effizienten Umsetzung anspruchsvoller Automatisierungsprojekte weltweit. Weitere Informationen: www.murrelektronik.com
Die ATIO GmbH ist ein autorisierter Velotic-Reseller mit Schwerpunkt auf industriellem IoT und KI-gestützten Managed Services. Mit langjähriger Expertise in ThingWorx, OPC UA, Kepware und vernetzten Maschinenarchitekturen unterstützt ATIO Maschinenbauer dabei, industrielle Daten nutzbar zu machen – sicher, skalierbar und zukunftsfähig. ATIO ist Teil einer Unternehmensgruppe zusammen mit der Rüger-IT GmbH (IT-Infrastruktur & Sicherheit) und der DREICAD GmbH (digitale Prozesse & Autodesk-Partner). Die Gruppe pflegt eine enge Verbindung zur Hochschule Aalen: Prof. Dr. Steffen Schwatzer ist Gesellschafter und akademischer Partner.
CODESYS Group gehört zu den weltweit führenden Softwareherstellern für die Automatisierungstechnik. Schwerpunkt ist die Entwicklung und Vermarktung von CODESYS, der IEC-61131-3-konformen integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) für Steuerungsanwendungen, und von CODESYS Control, dem dazugehörigen plattformunabhängigen Laufzeitsystem.
HEITEC ist Ihr Partner für Komplettlösungen. Wir bieten unseren Kunden und Partnern seit über 50 Jahren End-To-End-Lösungen, Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen des Anlagen- und Sondermaschinenbaus, der Automatisierung, Digitalisierung sowie der Elektronik – vom digitalen Modell bis hin zum 24/7 Service.
Zukunftssichere Verpackungslösungen, mit System: Uhlmann Pac-Systeme GmbH & Co. KG ist weltweit führend in Pharma Packaging, seit über 75 Jahren. Mit dem One Pharma System integriert Uhlmann Produktionslinien, Prozesse und digitale Anwendungen nahtlos – und bietet maßgeschneiderte Lösungen für jede Herausforderung. Als Pac-Guide begleitet das Familienunternehmen seine Kunden über den gesamten Verpackungsprozess und Lebenszyklus hinweg. So machen die über 1.650 Mitarbeitenden mit mehr als 40 Vertretungen in 12 Ländern Pharma Packaging jeden Tag effizienter, nachhaltiger und resilienter.
Uhlmann Pac-Systeme ist Teil der Uhlmann Group. Mit ihren innovativen Verpackungslösungen sichert die Uhlmann Group die weltweite Verfügbarkeit sensibler Produkte, von Pharma und Lebensmitteln über Gesundheit und Konsumgüter bis hin zu Agrikultur. Für eine bessere Lebensqualität über Generationen.
Die generic.de software technologies AG ist ein 1999 gegründeter IT-Dienstleister aus Karlsruhe, spezialisiert auf die Entwicklung individueller Softwarelösungen für Industrieunternehmen. Das Unternehmen verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und unterstützt seine Kunden von der Ideenfindung, über die Konzeption bis hin zur Programmierung, Implementierung und dem Betrieb der auf Basis von Microsoft .NET entwickelten Software. Mit dem Anspruch auf nachhaltige, wartbare sowie langfristig erweiterbare Lösungen, setzt die generic.de AG dabei auf den unternehmensweiten Einsatz von Clean Code Development. Daneben ist es das breitgefächerte Technologie-Know-how sowie die langjährige Microsoft-Partnerschaft, die von den namhaften Industriekunden geschätzt werden.
Die ITQ GmbH steht als unabhängiges Dienstleistungsunternehmen seit mehr als 25 Jahren für Software und Systems Engineering sowie digitale Ausbildung. Software ist im Digitalisierungs-Zeitalter allgegenwärtig und technologisch gesehen äußerst vielfältig. Diese technologische Vielfalt bedingt unterschiedlichste Anforderungen an die Art und Weise, wie Projekte abzuwickeln sind und wie wir mit unseren Kunden bestmöglich interagieren. Unsere Konzepte überzeugen, weil sie unsere Erfahrungen im Maschinenbau und der Automatisierungstechnik greifbar machen und die spezifischen Problemstellungen der Mechanik, der Elektronik und der Software gleichermaßen berücksichtigen. Unser Team aus erfahrenen Ingenieuren und innovativen Young Professionals berät Sie kompetent, wie Sie ihre Softwareprojekte effizient umsetzen können. Wir begleiten Sie Sprint für Sprint in Ihre digitale Transformation!
neue verpackung, das branchenübergreifende Entscheider-Magazin für Verpackungsprozesse, ist eine der führenden Verpackungsfachzeitschriften Europas. Das Medium zeichnet sich durch eine anwenderorientierte Berichterstattung aus und hilft den Lesern bei allen Fragen und Entscheidungen zu Verpackungs-Investitionen. Entsprechend den Bedürfnissen der Zielgruppen werden die Informationen crossmedial, d.h. über Print, Website, Social Media, Newsletter und Veranstaltungen transportiert. Weitere Informationen: https://www.neue-verpackung.de

