Zukunftssichere Automatisierung – Software-zentriert statt Hardware-beschränkt
Datum: 14.04.2026 - 14.04.2026
Ort: online, Deutschland
Fokus Technologie-Trends: Exklusiv für Packaging Valley Mitglieder
Wege aus der Sackgasse für Robotik und Automatisierung
Veranstaltungsinformationen:
Termin: Dienstag, 14.04.26
Zeit: 15:00-16:00 Uhr
Ort: online (via Microsoft Teams)
Wie gelingt es, die Komplexität moderner Verpackungsanlagen wirtschaftlich zu beherrschen und gleichzeitig die Flexibilität zu steigern, die der Markt heute fordert? Dieser Vortrag beleuchtet die entscheidenden Vorteile einer software-zentrierten Automatisierung gegenüber herkömmlichen, starren Systemen. Im Mittelpunkt stehen Lösungsansätze für die typischen Schmerzpunkte der Branche – von veralteten „Black Box“-Steuerungen und herstellerspezifischen Abhängigkeiten bis hin zu den hohen Kosten bei Prozessanpassungen, Wartungen und der Validierung.
Die Zuhörer erfahren, wie die konsequente Entkopplung von Software und Hardware neue Möglichkeiten für die Effizienz eröffnet und wie Industrial DevOps bis auf die Echtzeitebene vordringt. Praxisnah wird diskutiert, warum eine einheitliche Code-Basis für Simulation und reale Anlage das Risiko bei Inbetriebnahmen minimiert und wie eine herstellerunabhängige Architektur die Zukunftsfähigkeit Ihrer Produktion sichert. Darüber hinaus wird – als wertbringende Beispieltechnologie – die wertbringende Ankopplung von KI-Technologien für autonome Anwendungen thematisiert.
Abschließend bietet ein offener Austausch mit Tobias Ortmaier die Gelegenheit, gemeinsam aktuelle Trends wie datenbasierte Technologien und individuelle Herausforderungen im Automatisierungsmarkt zu diskutieren.
Überblick:
- Herausforderungen heute: Überwindung teurer, unflexibler „Black Box“-Systeme und veralteter Schnittstellen im Maschinenbau.
- Software-Zentrierung im Fokus: Entkoppelung von Software und Hardware für strategische Unabhängigkeit und Flexibilität.
- Industrial DevOps: Einsatz von Simulationen und automatisierten Tests zur Risikominimierung und Beschleunigung der Entwicklung.
- Zukunftstechnologien: Integration von KI und datenbasierten Lösungen für eine autonome Automatisierung.
- Individueller Austausch: Diskussion über Markttrends, nachhaltige IT/OT-Architekturen und die strategische Neuausrichtung der Robotik.
Referent
Tobias Ortmaier – CGO und Co-Founder voraus robotik GmbH
Tobias Ortmaier hat in München Elektro- und Informationstechnik studiert. Er promovierte an der TU München, forschte am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und war anschließend Projektleiter bei der KUKA Roboter GmbH. Als Professor leitete er zwölf Jahre das Institut für Mechatronische Systeme der Leibniz Universität Hannover. Nach Abgabe seines Lehrstuhls arbeitete er für die avateramedical als CTO.
Über das Unternehmen
Die voraus robotik vereint die Methoden der Softwareentwicklung (IT) mit denen der Automatisierungstechnik (OT) – flexibel und kompromisslos zuverlässig. Hersteller, Industrieunternehmen und Integratoren können dank der Softwareplattform voraus.core effizient und nachhaltig in Hochsprache Lösungen für beliebige Anwendungen erstellen und ausführen – unabhängig, einfach erweiterbar und echtzeitfähig. Mit Hilfe der leistungsfähigen DevOps-Entwicklungsumgebung voraus.pioneer ist es möglich, die Programmierung von der Verfügbarkeit der Hardware zu entkoppeln: In der Simulation getesteter und optimierter Steuerungscode ist direkt in der realen Anlage ausführbar – maximale Geschwindigkeit bei minimalen Risiken.