PMC 2026: Wo steht der Verpackungsmaschinenbau - wohin geht die Reise

 

Gut eine Woche nach der Packaging Machinery Conference PMC 2026 in Nürnberg blickt Packaging Valley Geschäftsführer Martin Buchwitz auf zwei intensive Veranstaltungstage zurück und zieht ein persönliches Fazit.

Zum ersten Mal wurde die von Hüthig GmbH/Neue Verpackung (jetzt Ultima Media Germany GmbH) ins Leben gerufene PMC von drei Veranstaltern gemeinsam getragen und durchgeführt: Messe Nürnberg, Packaging Valley und Ultima Media. Das gemeinsame Ziel ist es, diese Veranstaltung zunächst zum deutschen und später zum europäischen Top-Event der Verpackungsmaschinenbranche zu machen. Welche Eindrücke bleiben nach zwei intensiven Tagen und was sagt die PMC 2026 über den aktuellen Stand und die Zukunft des Verpackungsmaschinenbaus aus?

Recap: Martin Buchwitz, Geschäftsführer Packaging Valley Germany e. V.

Ich bin nach den beiden Tagen etwas müde, aber glücklich und zufrieden nach Hause gefahren. Warum?

Es ist ein weicher Faktor, für mich persönlich aber ein ganz wichtiger: Die PMC 2026 war geprägt von einer positiven, offenen, realistischen aber auch optimistischen Atmosphäre. Es war ein Genuss zu beobachten, wie sich die Teilnehmenden miteinander vernetzt und sich ausgetauscht haben.

Zweiter Faktor: Die thematische Abdeckung.

Glückwunsch an den Kollegen Philip Bittermann (Chefredakteur neue verpackung / Automation NEXT), der federführend für das Programm und die Auswahl der Referenten verantwortlich war. Die Themen waren identisch mit der Marktstudie, die wir als Packaging Valley gemeinsam mit ensign in den letzten Monaten durchgeführt hatten: Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Märkte.

Drittens: Die Referenten.

Ohne irgend jemand hervorheben zu wollen, man hat bei allen gespürt, dass es um die Sache und nicht um Marketing geht. Natürlich ist bei dem einen oder anderen auch das Produkt vorgekommen, das jedoch in Einklang mit dem Thema. Ob es der beste Weg ist, einen offiziellen Repräsentanten eines für die Branche hochinteressantes Landes sprechen zu lassen? Darüber kann man diskutieren.

Viertens: Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren sehr positiv.

Eine solche Veranstaltung lebt letztlich davon, dass sie genügend Interesse findet und von der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. Hätten wir uns mehr Anmeldungen gewünscht? Ja, es hätten durchaus mehr sein können, speziell aus dem Maschinenbau selbst. Doch letztlich sind wir als Veranstalter zufrieden mit diesem ersten gemeinsamen Aufschlag und schauen optimistisch in die Zukunft.

Mein Fazit: Die Branche ist lebendig und dynamisch. Genauso wie die Persönlichkeiten dahinter.

Die Herausforderungen liegen auf dem Tisch und werden von vielen Unternehmen aktiv und strategisch angegangen. Leider nicht von allen, manche gehen immer noch aus, dass es mit der Branche ähnlich weiter geht wie in den letzten Jahrzehnten. Dass dies jedoch ein Trugschluss ist, hat die PMC 2026 gezeigt. Gleichzeitig wurden dort aber Lösungen und strategische Ansätze präsentiert, die den deutschen Verpackungsmaschinenbau dabei unterstützen auch zukünftig eine führende Position am Weltmarkt einzunehmen.

Immer wenn ich von der PMC spreche, dann ist mein Statement auf den Punkt gebracht: „Wenn man wissen will, wo der Verpackungsmaschinenbau steht und wo die Reise hingeht, dann muss man bei der PMC dabei sein!“

Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächste Ausgabe, die am 08.-09. Juni 2027 stattfinden wird. Meine Empfehlung: Gleich in den Kalender eintragen.

 

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