Packaging Valley leistet praktischen und finanziellen Beitrag in Corona-Krise

Das Packaging Valley gestaltet mit seinen Mitgliedern die Situation in der Corona-Krise proaktiv und liefert so einen konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der Situation. Das Cluster selbst hat seinen Mitgliedern und weiteren Institutionen in der Region erfolgreich Anbieter von Schutzausrüstungen vermittelt und so dazu beigetragen, dem Engpass in diesem Bereich entgegenzuwirken. Packaging Valley Germany spendet 10.000,00 Euro an den Hilfsfond der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist Schwäbisch Hall, aus dem besonders von der Corona-Krise betroffene Bürgerinnen und Bürger oder Institutionen unterstützt werden sollen.

Als regional verwurzelte Cluster hat Packaging Valley nicht nur die Verpackungsmaschinenbauer im Auge. Viele der Mitglieder haben sich dafür eingesetzt, den negativen Auswirkungen der Ausbreitung des Virus aktiv entgegenzuwirken. Die Maßnahmen sind sehr breit gefächert und gehen von Spenden von Schutzeinrichtungen und Geldern an soziale und medizinische Einrichtungen, der zur Verfügung Stellung von Technik für die Maskenherstellung bis hin zu verpackungstechnischen Lösungen. So zum Beispiel Lösungen für die Maskenproduktion, die Desinfektionsabfüllung, Abfüllanlagen für Diagnostik-Testkits, Herstellanlagen für Filter, die in Beatmungsgeräten zum Einsatz kommen, und Anlagen zur Abfüllung von Impfstoffen und Therapie- Medikamenten.

Die meisten der rund 40 Mitglieder im Cluster Packaging Valley Germany, haben in Zeiten von Corona Wege gefunden, wie deren Betriebe sicher und erfolgreich weitergeführt werden können. Oberstes Ziel war und ist der Schutz der Mitarbeiter. Auf Grund des breiten Produktportfolios von Verpackungsanlagen für die Lebensmittel- bis zur Pharmaindustrie, haben die meisten Mitgliedsunternehmen des Packaging Valley auch eine ordentliche bis gute Auftragslage. Um die vorhandenen Aufträge aber bearbeiten zu können und neue Aufträge zu akquirieren, ist es wichtig, dass der Betrieb sicher weiterlaufen kann. Die Mitgliedsunternehmen haben dabei die Erfahrung gemacht, dass dies sehr gut möglich ist, wenn die bekannten Schutzmaßnahmen eingehalten werden:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander
  • Einsatz von Schutzmasken, dort wo es geboten ist
  • Einsatz von Desinfektionsmittel auf breiter Basis
  • Räume und Betriebsmittel regelmäßig und in relativ kurzen Abständen reinigen und desinfizieren
  • Mitarbeiter mit Krankheitssymptomen bleiben mindestens 14 Tage zu Hause
  • Homeoffice wo immer möglich und sinnvoll
  • Teilweise das Arbeiten im Schichtbetrieb

Eine Herausforderung für die Maschinenbauer sind aktuell die Reisebestimmungen. Kommen Servicemitarbeiter beispielsweise aus Auslandseinsätzen zurück, dann ist es nicht handhabbar, diese jeweils 14 Tage in Quarantäne zu setzen. Hierfür braucht es noch konkrete Regelungen von Seiten der Politik.

Der Vorstand des Clusters unterstützt aufgrund der positiven Erfahrungen bei den Mitgliedsunternehmen, dass auch andere Unternehmen wieder geöffnet werden, wenn sich dort ebenfalls an bestimmte Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen gehalten wird. Denn nur, wenn die entsprechende Infrastruktur verfügbar ist, wird unsere Zukunft gesichert. Lieferketten, Schul- und Weiterbildung, Kinderbetreuung und nicht zuletzt auch die Hotellerie- und Gaststätten werden benötigt, um weiterhin erfolgreich zu sein. Die Kunden und Geschäftspartner des Clusters müssen auch weiterhin die Möglichkeit haben, das Packaging Valley und die Mitgliedsunternehmen zu besuchen.