VR Center Schwäbisch Hall eingeweiht – Unternehmen integrieren zukünftig virtuelle Realitäten

Virtual Reality im Packaging Valley. Mit dem VR Center Schwäbisch Hall ist der Zugang für virtuelle Anwendungen und 3D Präsentationen gelegt. Bereits die ersten Wochen haben gezeigt, dass ein starkes Interesse in der Region besteht.

Am vergangenen Freitag, 22. Januar 2016, wurde das VR Center im Technologiezentrum einem ersten öffentlichen Kreis präsentiert. Darunter Mitglieder des Packaging Valleys, die Initiatoren, Sponsoren und Förderer des Landes sowie die am Konzept und Bau Beteiligten. Vom VDC Fellbach, Partner in der Umsetzung, war Geschäftsführer Dr. Christoph Runde zu Gast, der Produktentwicklungen im Sondermaschinenbau und virtuelles Training als Möglichkeiten betonte.

Unter den Gästen war auch Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall. Er sieht in dem neuen Innovationscenter große Chancen Forschung und Lehre mit der Industrie noch stärker zu verbinden. Unterstrichen wird das durch den Zuschuss des europäischen Förderprogramms.

Virtual Reality, mit all seinen Möglichkeiten, ist und wird zu einer zukunftsweisenden Schlüsseltechnologie für den Sondermaschinenbau, für Architekten und andere produzierende und entwickelnde Branchen. Dadurch werden Innovationskraft sowie die effiziente Zusammenarbeit und Entwicklung vorangetrieben.

„Unterschiedlichste Kompetenzen bringen wir mit dem VR Center frühzeitig zusammen“, so Kurt Engel, Geschäftsführer von Packaging Valley. Damit sind Konstrukteure, Monteure, IT-Fachkräfte, Marketing- und Vertriebsexperten und vor allem die Kunden gemeint, die bereits in einer frühen Entwicklungsphase zusammen kommen. Aufwändig erstellte Modelle sind überflüssig. Dafür können aufbereitete CAD Daten virtuell präsentiert werden. Sie ermöglichen konkrete räumliche Vorstellungen und Ansichten aus verschiedenen Perspektiven, die in der Realität oft nicht möglich sind. Das macht die Verwendung der virtuellen Realität auch für Einweisungen an Maschinen sinnvoll.

Ein weiteres Plus ist, neben der bereitgestellten Hard- und Software, vor allem das Know-how, das durch die Betreuung der VR-Experten vor Ort in die Vorhaben der Unternehmen mit einfließt.

Der Bedarf an dieser Technologie hat sich schon früh gezeigt. „In virtuellen Umgebungen lassen sich Maschinen hervorragend auf Messen präsentieren“, weiß Sabine Gauger, Marketingchefin des Schwäbisch Haller Verpackungsunternehmens Optima. Neben der Optima packaging group GmbH, ist auch die kocher-plastik Maschinenbau GmbH und das Ingenieurbüro itek GmbH an dem Projekt maßgebend beteiligt. „So ein Projekt kann nur aus einer sehr guten Zusammenarbeit heraus entstehen“, betont Kurt Engel.

Die Zukunft ist es, virtuell zu entwickeln und zu realisieren. Mit dem Mitglied und Softwareunternehmen HEITEC AG als Partner wird an weiteren Anwendungsmöglichkeiten gearbeitet. Dazu soll dann unter anderem die virtuelle Inbetriebnahme von Maschinen gehören.

Weitere Informationen finden Sie auf www.packaging-valley.com/vr-center

 

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